Küche & Kalkulation
Nicolai Wiedmer
Sternekoch
Bringt Mengen-, Sättigungs- und Allergenlogik aus der Sterneküche ins Catering-Maßstab.
Wer eine Catering-Software vergleicht, findet schnell ein Dutzend Anbieter mit ähnlich klingenden Funktionslisten. Wir zeigen, an welchen sieben Kriterien Sie eine echte Branchen-Lösung erkennen — und welche Versprechen Sie kritisch hinterfragen sollten.
Generische Software rechnet linear: Gäste × Position. Eine echte Catering-Software rechnet Gäste × Sättigungsgrad × Tageszeit × Anlass × Ernährungsprofil. Beispiel: 80 Gäste, Stehempfang, 18 Uhr → 8–10 Canapés/Person; 80 Gäste, Buffet mittags → 350–400 g warm + 200 g Salat/Person.
Im Vergleich: Lassen Sie sich die Mengenformel zeigen. Steht sie als fest hinterlegte Logik drin, oder als sogenanntes Custom-Feld? Custom-Felder sind Excel mit besserem Layout.
Ein zentraler Punkt im Vergleich: Wird aus einem Angebot mit einem Klick eine Auftragsbestätigung — und daraus mit einem zweiten Klick die Rechnung? Oder müssen Sie die Daten bei jedem Belegtyp neu eingeben?
Achtung bei: Versionierung (was war im V1 drin, was im V2?), Steuersatz-Trennung (Lieferung vs. Service mit korrekter MwSt-Logik), SEPA-QR-Code für Anzahlung. Alles drei sind harte Pflichtkriterien für deutsche Catering-Betriebe.
Im Vergleich oft nicht prominent, aber kritisch: Wem gehört die Software, wem die Daten? Achten Sie auf:
Im Vergleich von Catering-Software wird oft nur der Monatspreis gezeigt — die wichtigeren Fragen kommen drei Klicks später: Wie lang ist die Mindestlaufzeit? Was ist die Kündigungsfrist? Wird pro Nutzer abgerechnet, pro Standort oder pauschal? Gibt es Setup-Gebühren, Onboarding-Pakete, Branding-Aufpreise?
Achten Sie im Vergleich auf transparente Konditionen: Ktering kostet 149 €/Monat (Starter, 1 Nutzer:in), 199 €/Monat (Team, 2 Nutzer:innen) oder ab 250 €/Monat (Multi-Standort, bis 5 Mitarbeiter:innen, +50 €/Monat je weitere:r). Mindestlaufzeit 6 Monate, Kündigungsfrist 3 Monate, Jahresvorauszahlung spart einen Monat. Onboarding einmalig 400–600 €.
Mehr Details auf der Catering-Software-Kosten-Seite.
Wer Anfragen zentral managen will, braucht ein Formular auf der eigenen Domain — nicht auf der Software-Anbieter-Subdomain. Im Vergleich: Bietet der Anbieter eine White-Label-Landing-Page mit DNS-Anbindung? Wie viele Schritte hat das Formular? Anpassbar an euer Corporate Design?
Eine Catering-Software ist nur so gut wie ihre Anbindung an das Tagesgeschäft danach. Im Vergleich konkret prüfen: Gehen ausgehende Rechnungen per CSV oder API an DATEV, lexoffice oder sevDesk? Lassen sich eingehende Stammdaten aus Lightspeed, Gastronovi, Orderbird oder einem alten Excel sauber importieren?
Faustregel: Wer âAPI-Schnittstellen verfügbarâ sagt, aber pro Aufruf abrechnet, kostet versteckt mehr als ein Mitbewerber, der die Standard-Schnittstellen pauschal im Paket hat. Die meisten Catering-Betriebe brauchen genau diese drei Buchhaltungs-Anbindungen — der Rest ist nice-to-have.
Ktering ist nicht von Software-Beratern entworfen, sondern gemeinsam mit Menschen, die jeden Tag Catering machen.
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