Catering-Software Vergleich: 7 Kriterien, die Excel-Vorlagen niemals erfüllen.
Wer eine Catering-Software vergleicht, findet schnell ein Dutzend Anbieter mit ähnlich klingenden Funktionslisten. Wir zeigen, an welchen sieben Kriterien Sie eine echte Branchen-Lösung erkennen — und welche Versprechen Sie kritisch hinterfragen sollten.
Kriterium 1: Mengenkalkulation, die aus echter Küche kommt
Generische Software rechnet linear: Gäste × Position. Eine echte Catering-Software rechnet Gäste × Sättigungsgrad × Tageszeit × Anlass × Ernährungsprofil. Beispiel: 80 Gäste, Stehempfang, 18 Uhr → 8–10 Canapés/Person; 80 Gäste, Buffet mittags → 350–400 g warm + 200 g Salat/Person.
Im Vergleich: Lassen Sie sich die Mengenformel zeigen. Steht sie als fest hinterlegte Logik drin, oder als sogenanntes Custom-Feld? Custom-Felder sind Excel mit besserem Layout.
Kriterium 2: Belegketten-Logik (Angebot → AB → Rechnung)
Ein zentraler Punkt im Vergleich: Wird aus einem Angebot mit einem Klick eine Auftragsbestätigung — und daraus mit einem zweiten Klick die Rechnung? Oder müssen Sie die Daten bei jedem Belegtyp neu eingeben?
Achtung bei: Versionierung (was war im V1 drin, was im V2?), Steuersatz-Trennung (Lieferung vs. Service mit korrekter MwSt-Logik), SEPA-QR-Code für Anzahlung. Alles drei sind harte Pflichtkriterien für deutsche Catering-Betriebe.
Kriterium 3: Privat- vs. Firmenkundenlogik
- Brutto-Anzeige für Privatkunden — Wie im Restaurant — der Kunde sieht den Endpreis.
- Netto-Anzeige + MwSt-Ausweis pro Position für Firmenkunden — Buchhaltungstauglich, §14 UStG-konform.
- Automatischer Switch am Kundenstammdatensatz — Sie pflegen nicht zwei Vorlagen, sondern einen Datensatz.
Kriterium 4: Daten-Hoheit und Hosting
Im Vergleich oft nicht prominent, aber kritisch: Wem gehört die Software, wem die Daten? Achten Sie auf:
- Server in Deutschland — Pflicht für DSGVO-konforme Verarbeitung von Kundendaten.
- Vollständiger Daten-Export — CSV/JSON jederzeit, ohne Anbieterbindung.
- Software-Escrow — Quellcode bei Treuhänder — falls der Anbieter wegfällt, können Sie weiterarbeiten.
- AV-Vertrag bei Managed Hosting — Auftragsverarbeitungsvertrag schriftlich, nicht erst auf Anfrage.
Kriterium 5: Lizenz vs. Abo — die echte Kostenfrage
Im Vergleich von Catering-Software wird oft nur der Monatspreis gezeigt. Rechnen Sie auf 5 Jahre durch:
Abo bei 79 €/Nutzer/Monat × 5 Nutzer × 60 Monate = 23.700 €. Eine Lizenz wie Ktering Professional kostet einmalig 7.500 € + 5 × 1.190 € Wartung = 13.450 €. Das ist 43 % günstiger über fünf Jahre — und Sie behalten die Lizenz als Asset.
Mehr Details auf der Catering-Software-Kosten-Seite.
Kriterium 6: Anfrageformular unter eigener Domain
Wer Anfragen zentral managen will, braucht ein Formular auf der eigenen Domain — nicht auf der Software-Anbieter-Subdomain. Im Vergleich: Bietet der Anbieter eine White-Label-Landing-Page mit DNS-Anbindung? Wie viele Schritte hat das Formular? Anpassbar an euer Corporate Design?
Kriterium 7: Schnittstellen zur Buchhaltung
Eine Catering-Software ist nur so gut wie ihre Anbindung an das Tagesgeschäft danach. Im Vergleich konkret prüfen: Gehen ausgehende Rechnungen per CSV oder API an DATEV, lexoffice oder sevDesk? Lassen sich eingehende Stammdaten aus Lightspeed, Gastronovi, Orderbird oder einem alten Excel sauber importieren?
Faustregel: Wer âAPI-Schnittstellen verfügbarâ sagt, aber pro Aufruf abrechnet, kostet versteckt mehr als ein Mitbewerber, der die Standard-Schnittstellen in der Lizenz hat. Die meisten Catering-Betriebe brauchen genau diese drei Buchhaltungs-Anbindungen — der Rest ist nice-to-have.
Was Sie sich wahrscheinlich gerade denken.
Was sollte ich beim Catering-Software Vergleich beachten?
Welche Catering-Software ist für kleine Betriebe geeignet?
Lohnt sich Open-Source-Catering-Software?
Wie unterscheidet sich Catering-Software von Restaurant-Software?
Tiefer einsteigen.
Catering-Software
Catering-Software für Angebote, Aufträge, Rechnungen. Was eine moderne Lösung leistet — und wo Excel-Vorlagen versagen. Einmalkauf, DSGVO, H…
WeiterlesenCatering-Software Kosten
Was kostet Catering-Software wirklich? Echte 5-Jahres-Rechnung Lizenz vs. Abo, Hosting, Wartung, versteckte Kosten — und wann sich was lohnt…
WeiterlesenCatering-Kalkulation
Catering-Kalkulation richtig gemacht: Mengenformeln, Brutto/Netto, 7/19 % MwSt, Sättigungsgrad. Wann eine Vorlage reicht — wann eine Softwar…
45 Minuten. Ihr echter Anfrage-Fall. Keine Folien.
Schicken Sie uns einen typischen Kundenwunsch. In der Demo gehen wir genau diesen Fall durch — vom Formular bis zur Rechnung.